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Dieses Thema hat 88 Antworten
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 Körper & Geist
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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


Beiträge: 2.155
Punkte: 2.203

26.05.2009 19:41
#31 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Kenn genug leute die nur wegen schlägerein fortgehen.
Kann ich bestätigen, da hab ich über meine Klassenkameraden auch schon so einiges mitgekriegt...


Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.

Hitti Offline

Theophor


Beiträge: 1.042
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26.05.2009 19:53
#32 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Naja eine körperliche Auseinandersetzung setzt die Instinke und Fähigkeiten bis zu einem gewissen Grad frei.

Welche Fähigkeiten werden dabei denn freigesetzt? (Abgesehen von den Fähigkeiten, die man für den Kampf direkt benötigt.) Dass bei einem körperlichen Kampf das limbische System über die Ratio triumphiert, ist mir klar und ein nicht unwichtiger Grund für meine Abneigung.

In Antwort auf:
Weiters sollte man sich aber selbst unter Kontrolle haben und dieses witzige Wechselspiel ist ein weiterer Grund warum diese Erfahrung durchaus einen enormen Wert hat.

Es ist natürlich schwieriger, sicher unter gegebenen Umständen unter Kontrolle zu haben. (Wenn man zB. gerade eine kassiert hat.) Aber gewinnt nicht der, der sich ganz seinen kampffördernden Trieben hingibt gegen den, der versucht, sie mit dem Verstand zu beherrschen? Anders gesagt, gewinnt nicht blutrünstige 10-fache Mörder, der sich später an den Kampf aufgrund seiner freigewordenen Triebe nichtmal mehr erinnern kann, gegen den, der versucht, genau diese Triebe auch gewissermaßen zu unterdrücken (denn wenn sie Überhand nehmen, ists vorbei mit der Vernunft)? Ich weiß, die Triebe sollen einen nicht beherrschen, sondern man selbst die Triebe. Ich denke trotzdem, dass jemand, der von jenen beherrscht wird, nicht unbedingt besser kämpft, aber gewinnen wird.

---
Nicht Sieg sollte der Sinn einer Diskussion sein, sondern Gewinn.

stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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26.05.2009 20:00
#33 RE: KampfSPORT antworten

Nana, jetzt mal nicht übertreiben, es zeugt schon von einer gewissen Körperkontrolle, wenn man weiß, wie man richtig kämpft. Und die wirst du nur durch Kämpfe in dieser Hinsicht zur Perfektion bringen können.
Das ist es ja eben: Die Ratio soll dann halt ím Idealfall selbst im Kampf über das limbische System triumphieren und den Körper präzise und effizient dazu bringen, das zu tun, was den Kampf schnell, einfach, für dich selbst ungefährlich etc. beendet.
Dann wird, allgemein betrachtet, auch der gewinnen, der von seiner Ratio geleitet wird, aber seinen Instinkten genug freien Lauf lässt, um zB einen Angriff früh genug zu erahnen, um ihm begegnen zu können.
Es geht also um die Gratwanderung Ratio/Instinkt. Ist das nicht im wahren Leben auch so? Nur halt nicht so ausgeprägt, die Folgen sind im Kampf einfach viehl unmittelbarer spürbar.


Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.

(P.R.C) Offline

Theophor


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26.05.2009 20:05
#34 RE: KampfSPORT antworten

Ja ich weis was WuShu bedeutet ;)..wir nennen es immer so.

Wir machen gemischt sowohl Nord (Chang Quan) als auch Süd-Shaolin (Nan Quan), wobei ich eher auf Nord gehe. Dh. viele Sprünge, lange und tiefe Bewegungen..

Wir haben auch akrobatisches Zeugs dabei, aber der Schwerpunkt liegt auf den Tao Lu (Formen)....

Hitti Offline

Theophor


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26.05.2009 20:12
#35 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Nana, jetzt mal nicht übertreiben, es zeugt schon von einer gewissen Körperkontrolle, wenn man weiß, wie man richtig kämpft.

Wo habe ich was anderes behauptet? Für mich ist es nur unbegreiflich, wie der (eventuell zu) überlegte Kämpfer über die wildgewordene Bestie triumphieren kann. Das erklär ich mir dadurch, dass ich von dem ganzen Zeug null Ahnung hab und es auch nicht als wichtig empfinde, Ahnung zu haben, weil ich Gewalt sowieso ablehne. Und kommt mir nicht mit Selbstverteidigung, ich hab in meiner gesamten Jugend jede Auseinandersetzung erfolgreich vermieden bzw. im Vorhinein beenden können, ohne wie ein Waschlappen dazustehen. Es ist durchaus möglich, und für die diversen Einzelfälle, in denen es tatsächlich nicht mehr möglich sein wird, trainier ich auch nicht jahrelang eine Kampfsportart. Daraus resultiert meine folgende Frage: Wieso übt ihr diese Sportart aus bzw. was ist die Intention dahinter?

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Bench Offline

Dissident

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26.05.2009 20:14
#36 RE: KampfSPORT antworten

Stahlwollvieh hat eigentlich die wichtigsten Punkte dbzgl genannt.

Durch den Kampf lernt man in Extremsituation kontrolliert zu bleiben, aber ebenfalls die enorme Stärke, welche auf diversen Instinkten basiert, einzusetzten. Du wirst niemals einen Kampf gewinnen gegen jemanden, der diese Wechselwirkung unter Kontrolle hat. Miamoto Mushashi sagte einmal, wie andere auch nach ihm: "Kennst du deinen Gegner und dich selbst wirst du gewinnen, kennst du dich selbst aber deinen Gegner nicht stehen deine Chancen dennoch gut, kennst du dich selbst und deinen Gegner nicht hast du bereits verloren!" Erkennen und kennen kannst du deinen Gegner nur durch deinen Ratio nicht aber durch unkontrolliertes Agieren.

Was macht jetzt den Kampf an sich außer dieses Wechselspiel so bedeutend: Du lernst Extremsituationen kennen, du lernst dich kennen! Man kann ewig über Situationen reden und sich jene vorstellen, doch ohne sie erlebt zu haben sind die Vorstellungen etc. nichts wert. Insofern ist es einerseits ein Überlebenstraining, andererseits und vorallem aber ein Weg der Selbstfindung den man durch den Kampf und durch das ausloten seiner Limits (viel Disziplin etc) beschreitet.

Bench Offline

Dissident

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26.05.2009 20:18
#37 RE: KampfSPORT antworten
In Antwort auf:
Ja ich weis was WuShu bedeutet ;)..wir nennen es immer so.

Wir machen gemischt sowohl Nord (Chang Quan) als auch Süd-Shaolin (Nan Quan), wobei ich eher auf Nord gehe. Dh. viele Sprünge, lange und tiefe Bewegungen..

Wir haben auch akrobatisches Zeugs dabei, aber der Schwerpunkt liegt auf den Tao Lu (Formen)....


Ah kk, dachte ich mir bereits das du es nur so verwendest^^ und wo trainierst du ?

Hättest mal interesse ein wenig zu sparren? ;)

In Antwort auf:
Daraus resultiert meine folgende Frage: Wieso übt ihr diese Sportart aus bzw. was ist die Intention dahinter?

Wie oben beschrieben - Disziplin, Selbstfindung etc etc ;)


Edit: Mit Kampfsport hast du meist nur eine bisschen verbesserte Chance eine SV situation zu überstehen ;) Dafür eignen sich wirklich beinahe nur SV-Systeme oder spezifisches SV Training
(P.R.C) Offline

Theophor


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26.05.2009 20:34
#38 RE: KampfSPORT antworten

Ich trainiere in Aschbach..

ich muss zugeben dass ich keine Ahnung hab was sparren bedeutet..^^

Hitti Offline

Theophor


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26.05.2009 20:37
#39 RE: KampfSPORT antworten
In Antwort auf:
Durch den Kampf lernt man in Extremsituation kontrolliert zu bleiben, aber ebenfalls die enorme Stärke, welche auf diversen Instinkten basiert, einzusetzten. Du wirst niemals einen Kampf gewinnen gegen jemanden, der diese Wechselwirkung unter Kontrolle hat. Miamoto Mushashi sagte einmal, wie andere auch nach ihm: "Kennst du deinen Gegner und dich selbst wirst du gewinnen, kennst du dich selbst aber deinen Gegner nicht stehen deine Chancen dennoch gut, kennst du dich selbst und deinen Gegner nicht hast du bereits verloren!" Erkennen und kennen kannst du deinen Gegner nur durch deinen Ratio nicht aber durch unkontrolliertes Agieren.


Angenommen mein Gegenüber haut mir nach längerer Diskussion ("host über mei muddda gmotzt oita??") eine rein. Jetzt gibts (in meiner Vorstellung) zwei Möglichkeiten, diesen Kampf auszuführen: Entweder ich geb alles und lass meinen Gefühlen freien Lauf, oder ich bleib überlegt und ruhig und kontrolliert. In meiner Vorstellung bin ich bei der zweiten Möglichkeit zu langsam, und zwar im Sinne von "wer denkt, verliert." Und ein Kampf ist zweifelsohne eine Sache, bei der man schnell sein muss. Wie du schon sagst, so sieht grundsätzlich meine Vorstellung aus.

In Antwort auf:
Du lernst Extremsituationen kennen, du lernst dich kennen!

Extremsituationen bietet das Leben äußerst oft, und ich würd sagen, dass ich mich sehr gut kenne und extrem viel Disziplin habe. Wieso also Kampfsport, wenns doch so viele andere Möglichkeiten gibt (einfaches Ausdauertraining etc.)? Für mich ist kein anderer Grund ersichtlich, als der, es des Kampfes wegen zu machen.

---
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(P.R.C) Offline

Theophor


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26.05.2009 20:42
#40 RE: KampfSPORT antworten

das mit dem überlegen und langsam sein ist falsch...
wenn du gewisste moves schon drauf hast und das ganze verinnerlicht hast,..dann brauch du gar nicht mehr denken und bist 1oox schneller als ein wilder aufgebrachter typ der mit schaum vorm mund auf dich losstürmt..
du hast durch die ruhe die ultimative kontrolle und kannst weit schneller agieren!

Hitti Offline

Theophor


Beiträge: 1.042
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26.05.2009 20:54
#41 RE: KampfSPORT antworten
Für mich ist das so unbegreiflich, weil "ruhig" und "schnell" Begriffe sind, die ich miteinander überhaupt nicht vereinen kann. Genauso sind "überlegt" und "schnell" irgendwie ein Widerspruch. Schnelligkeit im Kampf stellt sich für mich durch etwas Intuitives dar.

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Nicht Sieg sollte der Sinn einer Diskussion sein, sondern Gewinn.

Bench Offline

Dissident

Beiträge: 85
Punkte: 85

26.05.2009 20:57
#42 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Angenommen mein Gegenüber haut mir nach längerer Diskussion ("host über mei muddda gmotzt oita??") eine rein. Jetzt gibts (in meiner Vorstellung) zwei Möglichkeiten, diesen Kampf auszuführen: Entweder ich geb alles und lass meinen Gefühlen freien Lauf, oder ich bleib überlegt und ruhig und kontrolliert. In meiner Vorstellung bin ich bei der zweiten Möglichkeit zu langsam, und zwar im Sinne von "wer denkt, verliert." Und ein Kampf ist zweifelsohne eine Sache, bei der man schnell sein muss. Wie du schon sagst, so sieht grundsätzlich meine Vorstellung aus.


Ruhig und kontrolliert heißt wie es P.R.C bereits erklärt hat nicht nachzudenken aber ebenfalls nicht drauflosprügeln. Für erfahrene Kampfsportler bedeutet es den Adrenalinrausch und die Wut zu kontrollieren und eine bereits 1000x wiederholte Bewegung durchzuführen die der Situation angemessen ist. Bei einem Menschen der nur kurze Zeit ein SV System trainiert hat heißt es, das Adrenalin viel stärker einzusetzten und eine möglichst einfache und effektive Bewegung durchzuführen.
Beides wirkt auf der Straße, ersteres aber gleichzeitig im Ring.
Kampfsporter sind aber meistens, wie ich bereits vorhin angedeutet habe nicht wirklich für SV ausgebildet - sie überschätzen sich, sind Disziplin und Respekt auch im Kampf gewöhnt und somit ohne zusätzliches SV Training ebenso hilflos.

In Antwort auf:
Extremsituationen bietet das Leben äußerst oft, und ich würd sagen, dass ich mich sehr gut kenne und extrem viel Disziplin habe. Wieso also Kampfsport, wenns doch so viele andere Möglichkeiten gibt (einfaches Ausdauertraining etc.)? Für mich ist kein anderer Grund ersichtlich, als der, es des Kampfes wegen zu machen.


Ausdauertraining ist keine Extremsituation in dem Sinn wie ich sie hier angeführt habe. Eine Extremsituation heißt das man Angst um Leben bzw Angst vor Verletzungen hat, Extremsituation bedeutet: Krieg, Kampf, Extremsportarten teilweise, Extremsituationen: Man sieht einen Menschen ertrinken fürchtet aber wenn man ihm hilft selbst zu ertrinken. Und solche Situationen können nur schwer nachgestellt werden.

Und ich denke nicht dass du dich in manchen Extremsituationen wieder erkennen würdest ;)

In Antwort auf:
Ich trainiere in Aschbach..

ich muss zugeben dass ich keine Ahnung hab was sparren bedeutet..^^


Sparring bedeutet ein Trainingskampf mit Schutzausrüstung und nach vorher abgemachtem Regelwerk (Halbkontakt, Vollkontakt, kein Kontakt)
Sparred ihr bei euch im Training nicht?

(P.R.C) Offline

Theophor


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26.05.2009 21:05
#43 RE: KampfSPORT antworten

wie gesagt ich mache wushu und wir kämpfen nicht gegeneinander! Wir trainieren Formen, wir machen kein Sanshou (sanda) also vollkontakt...

natürlich trainieren wir kampftechniken und auch hin und wieder selbstverteidigung, aber eigentlich geht es bei uns um die möglichst perfekte ausführung der bewegungen...

Hitti Offline

Theophor


Beiträge: 1.042
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26.05.2009 21:07
#44 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Ausdauertraining ist keine Extremsituation in dem Sinn wie ich sie hier angeführt habe.

Der Punkt bezüglich Ausdauertraining sollte sich eigentlich auf das Disziplinargument beziehen.

In Antwort auf:
Eine Extremsituation heißt das man Angst um Leben bzw Angst vor Verletzungen hat, Extremsituation bedeutet: Krieg, Kampf, Extremsportarten teilweise, Extremsituationen: Man sieht einen Menschen ertrinken fürchtet aber wenn man ihm hilft selbst zu ertrinken. Und solche Situationen können nur schwer nachgestellt werden.

Und mal ganz ehrlich, was davon "durftest" du durch die Kampfsportarten schon erleben? Wohl nicht viel, das über "Angst vor Verletzungen" und natürlich "Kampf" hinausgeht. Angst vor Verletzungen werden viele Sportler haben und sie werden versuchen, diese Angst auszublenden. (Besonders Extremsportler)
Bis jetzt habe ich noch immer keinen deftigen Grund gehört, warum man eine Kampfsportart erlernt, wenn nicht wegen des Kampfes selbst?

In Antwort auf:
Und ich denke nicht dass du dich in manchen Extremsituationen wieder erkennen würdest ;)

Ich weiß, das kann man leicht sagen, aber ich denke schon, beziehungsweise könnte ich vorahnen, wie irrational ich mich verhalten würde. Dennoch, was für dich das Wechselspiel ist für mich die Ratio.^^

---
Nicht Sieg sollte der Sinn einer Diskussion sein, sondern Gewinn.

Bench Offline

Dissident

Beiträge: 85
Punkte: 85

26.05.2009 21:18
#45 RE: KampfSPORT antworten

In Antwort auf:
Der Punkt bezüglich Ausdauertraining sollte sich eigentlich auf das Disziplinargument beziehen.

hätt ich mir eig denken können

In Antwort auf:

Und mal ganz ehrlich, was davon "durftest" du durch die Kampfsportarten schon erleben? Wohl nicht viel, das über "Angst vor Verletzungen" und natürlich "Kampf" hinausgeht. Angst vor Verletzungen werden viele Sportler haben und sie werden versuchen, diese Angst auszublenden. (Besonders Extremsportler)
Bis jetzt habe ich noch immer keinen deftigen Grund gehört, warum man eine Kampfsportart erlernt, wenn nicht wegen des Kampfes selbst?


Du machst hier einen bedeutenden Fehler den jeder nicht Kampfsportler wohl ebenfalls machen würde. Die Situation ist deswegen so extrem weil dein Ziel es ist (auch im Sparring) den Gegner an verwundbaren Stellen zu treffen - dein Ziel ist es zu verletzten ! Aber gleichzeitig bist du dir bewusst, dass es das Ziel des Gegners ist dich zu verletzen was dich in eine Situation äußerster KOnzentration, Aufmerksamkeit und innerhalb des Kampfes manchmal/oft in eine Extremsituation versetzt. Ein Beispiel: In einem Sparring mit einem Freund tretetn wir in voller Schutzausrüstung gegeneinander an - Leichtkontakt ( Schläge auf Distanz kein Nahkontakt keine Würfe keine vollen Schläge) Als ich ihn relativ nahe etwas zu stark traf hatte er sich nicht mehr unter Kontrolle und nutze nahkontakt unbewusst aus, auf welchen ich nicht vorbereitet war. Ich bekam mehrere Schläge ins Gesicht bevor er realisierte was los ist. In dieser Situation war es für mich eine Extremsituation ( es war eins der ersten Sparrings) und ich war in einer Art Shocksperre und schaffte es nicht zu kontern. Und mit der Konfrontation mit Extremsituationen in denen man sich extrem bedroht fühlt lernt man seine Schwächen und überwindet sie auch teilweise. Und diese Erfahrungen findest du in keinen anderen Sportarten so stark.

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