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Dieses Thema hat 88 Antworten
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 Religion
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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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05.04.2010 21:05
#46 RE: Traditionen antworten

Das ist imho auch erwiesen, auf Grund römischer Hinterlassenschaften.
Allerdings isses halt die Frage, wie sehr Jesus Jesus war, wenn ihr mich recht versteht...


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen."
-Friedrich Nietzsche

Gray Offline

Theophor


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05.04.2010 21:07
#47 RE: Traditionen antworten

Es gab also einen Yeshua ben Joseph, einen Mann namens Yeshua, der einen Vater namens Joseph hatte und in Nazareth gelebt hat. Das ist als sagst du es gibt einen Franz Müller in Deutschland im Jahre 2010^^

Ne im Ernst, wahrscheinlich hat es ihn gegeben, aber fix ist da gar nix. Alle nonchristlichen Zeugnisse sind so-lala und könnten IRGENDWIE entstanden sein (z.B. die ganzen Sachen von den Römern, die waren nie dort und haben Jesus nie mit eigenen Augen gesehen - das könnte alles auf verschiedenen Wegen über Gerüchte und so einen Scheiß rübergekommen sein, und wer weiß was da stimmt).


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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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05.04.2010 21:11
#48 RE: Traditionen antworten

Hmm, hat's da nicht iwie so quasi "gerichtliche" Aufzeichnungen bez. Kreuzigung gegeben? O.o


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-Friedrich Nietzsche

Kirk Offline

Theophor


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19.04.2010 18:04
#49 RE: Traditionen antworten

Jesus von Nazareth ist einfach eine schöne Legende, ein Mann, der für viele ein gutes Vorbild war und auch heute noch sein kann, aber ihn, wie es die Christen tun als historische Person darzustellen, die Wunder vollbrachte, für die Menschen am Kreuz starb und letzten Endes in den Himmel aufgefahren ist, und zwar körperlich, und noch dazu Gott selbst war, halte ich für unsinnig.

Vor Weihnachten haben wir uns in Religion einen Film angesehen, der uns ein bisschen was von Jesus Geburt erzählen sollte. Da wurde gezeigt, wo genau die schwangere Maria und Josef entlang gingen, wo er geboren wurde, und noch weitere als Fakten presentierte Aangaben, die, wie ich mir dachte, gar nicht bekannt sein können. Also echt, so ein Scheiß! Unser Religionslehrer, 29 Jahre alt, der bis vor einigen Jahren noch Student war, glaubt den Mist natürlich eins zu eins!


"Jeden Abend starb ich! Und jeden Abend wurde ich wiedergeboren! Feierte Wiederauferstehung…"

Kirk Offline

Theophor


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14.08.2010 22:23
#50 RE: Traditionen antworten

Zitat von Hitti
Meine Überraschung war eher gespielt, und auch meine positive Anmerkung war nicht wirklich ernst gemeint. Immerhin ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass Schwangere, Kranke, etc. von der sowieso meines Erachtens nach unvernünftigen Fastenpflicht ausgenommen sind; wäre es anders, würde die Dogmatik manche Menschen zum Tod verpflichten. Die Erkenntnis, dass dies vielleicht nicht unbedingt so super wäre, hat mit Vernunft nicht viel zu tun.

Ich verstehe natürlich deinen Punkt und gebe dir recht. Ich beharre aber auf dem Standpunkt, dass der Islam keine an sich gefährliche oder irrationale Religion ist. Und Dogmatik hin oder her, ich würde den Islam nicht praktizieren, wenn ich ihn für schädlich oder dämlich hielt.
Jedenfalls habe ich jetzt die ersten 4 Tage des Ramadans hinter mir und komme recht gut mit dem Fasten klar. Den leichten Hunger, den ich meist nachmittags verspüre ist überhaupt kein Problem und der Durst ist auch zu überwinden, wenn man nur nachts wirklich seine zwei, drei oder mehr Liter Wasser oder Tee trinkt. Jedenfalls bin ich jetzt schon froh, dass ich zu fasten begonnen habe, weil mir das aufgezeigt hat mit wie viel weniger an Nahrung ich auskommen kann, dass das Gefühl, das wir meist als Hunger bezeichnen lächerlich und nichtig ist und hoffe, dass ich mein Fasten bis zum Ende des Monats durchziehen kann.


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Hitti Offline

Theophor


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14.08.2010 22:38
#51 RE: Traditionen antworten

Ich wünsch dir viel Glück dabei.
Allerdings muss ich anmerken, dass jede Religion irrational ist (is ja quasi eine Tautologie), und unter gewissen Aspekten sind die meisten Religionen meines Erachtens nach auch gefährlich. Wenn ich mir ansehe, wozu der Islam öfters benutzt wird, was quasi aus ihm gemacht wird, dann fällts mir schwer, zu sagen, er würde kein Gefahrenpotential bergen.


„Doch die Uhr, einst geschaffen, tickt nun unermüdlich und erbarmungslos.“

Kirk Offline

Theophor


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14.08.2010 22:45
#52 RE: Traditionen antworten

Okay, rational ist er nicht wirklich, aber wenn du den Islam bzw. auch andere Religionen als gefährlich bezeichnest, was ja generell sehr gerne gemacht wird, wenn auch mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten, dann muss ich dich auch mal fragen, was, welche Einstellung, ist eigentlich nicht gefährlich. Es mag sein, dass sich eine finden lässt, aber bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die meisten halbwegs verbreiteten Ideologien gefährlich sein können. Das fängt bei Nationalismus und Patriotismus an, wo es noch gut nachvollziehbar ist, geht aber noch viel weiter. Das weltweit bekannte und vielfach von "fortschrittlichen Staaten" propagierte Leitmotto "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" kann auch gefährlich sein. Die Idee ist schön, aber in gewisser Weise war das auch der Grundstock für den Kapitalismus, der auch gefährlich sein kann.
Ich denke, du verstehst meinen Punkt, auch wenn ich das jetzt nicht weiter ausführe. Menschen missbrauchen Ideologien, weil sie sichs anders einreden, als es gemeint ist, da kann aber die Ideologie nicht viel dafür.


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Hitti Offline

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15.08.2010 00:33
#53 RE: Traditionen antworten

Da hast du natürlich Recht, auch der Materialismus kann sehr gefährlich sein, was ich ja gewissermaßen in meinem Buch thematisiere. Schlussendlich kann man diese Erkenntnis ganz einfach zusammenfassen, in dem man sich darauf einigt, dass Dummheit gefährlich ist.

Nur isses halt so, das das Gefahrenpotential größer wird mit der Anzahl an Leuten, die diese Ideologie vertreten. Da Religionen sich nicht zuletzt durch ihre Gesellschaftstauglichkeit und ihre weite Verbreitung definieren, sind sie demnach besonders gefährlich und gefährlicher als andere Ideologien, weil auch missbräuchliche Auslegungen (zu denen es bei irrationalen Ideologen nunmal sehr rasch kommen kann) leichter und oftmals sogar weitgehend akzeptiert werden.
Ein schönes Beispiel:
Die Aussage, dass gewisse Unglücksfälle eine Strafe Gottes seien. Diese Ansicht halte ich für extrem gefährlich, und die Tatsache, dass sie von Menschen geäußert wird, die einen hohen Rang in der weltweiten christlichen Hierarchie einnehmen, also von Menschen, denen die Religionsgemeinschaft Respekt und alle Ohren schenkt, machts ned wirklich besser.

Deswegen sage ich, dass insbesondere Religionen gefährlich sind, und ihre Geschichte bestätigt mich.

Edit: Wieso denkst du, dass "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" ein Grundstock für Kapitalismus ist? Besonders die letzten beiden Begriffe kann ich überhaupt nicht damit assoziieren. Ich hätte in dem Zusammenhang eher an die Idee "Wer Leistung bringt, gehört belohnt." gedacht, deren Negation ("Wer keine Leistung bringt, wird auch nicht belohnt.") ja gewissermaßen zu den Missständen unserer Leistungsgesellschaft führt.


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Gray Offline

Theophor


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15.08.2010 01:50
#54 RE: Traditionen antworten

Zitat
Jedenfalls habe ich jetzt die ersten 4 Tage des Ramadans hinter mir und komme recht gut mit dem Fasten klar.


Hast du also an diesem Wochenende bzw. den Tagen davor in Wien auch nix getrunken bzw. gefastet?


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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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15.08.2010 09:33
#55 RE: Traditionen antworten

Was für Tee trinkst du denn da?
Wenn's grüner oder schwarzer (oder alles ähnliche wie weißer oder Oolong) ist: Übertreibs nicht damit, sonst wird das eher kontraproduktiv, da die stoffwechselanregend wirken und du deshalb den Wasser viehl schneller wieder auspissen wirst, was in dem Fall glaub ich nicht wirklich deinen Interessen entspricht...


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-Friedrich Nietzsche

Kirk Offline

Theophor


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15.08.2010 11:28
#56 RE: Traditionen antworten

Zitat
in dem man sich darauf einigt, dass Dummheit gefährlich ist.


Richtig.

Zitat
Edit: Wieso denkst du, dass "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" ein Grundstock für Kapitalismus ist? Besonders die letzten beiden Begriffe kann ich überhaupt nicht damit assoziieren. Ich hätte in dem Zusammenhang eher an die Idee "Wer Leistung bringt, gehört belohnt." gedacht, deren Negation ("Wer keine Leistung bringt, wird auch nicht belohnt.") ja gewissermaßen zu den Missständen unserer Leistungsgesellschaft führt.


Es stimmt, dass Gleichheit eher nicht, und Brüderlichkeit kuam etwas mit Kapitalismus zu tun hat. Ich habe das Motto einfach als Ganzes so hingeschrieben. Es kam in der Geschichte halt zu dem Zeitpunkt auf, als sich Bevölkerung, allen voran das Bürgertum von der Herrschaft des Adels befreien wollten. Das gelang dann auch in einigen Staaten, (die restlichen kamen nach dem 1.WK nach) und bildete den Grundstein für das neue Herrschaftsprinzip die "Demokratie", in der eben alle "frei und gleich" sind, was aber tatsächlich dazu geführt hat, dass sich einige durch das geschickte Nutzen ihrer Freiheit, mächtiger, man könnte auch sagen "gleicher" gemacht haben.

Zitat
Hast du also an diesem Wochenende bzw. den Tagen davor in Wien auch nix getrunken bzw. gefastet?


Ja.

Zitat
Was für Tee trinkst du denn da?


Meist grünen oder schwarzen. ;) Aber ich trinke ja ohnehin mindestens so viel Wasser wie Tee und wie gesagt, bis lang gabs keine Schwierigkeiten.


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Kirk Offline

Theophor


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23.12.2010 12:05
#57 RE: Traditionen antworten

Wer freut sich schon auf Weihnachten?

Der "menschgewordenen Gott" Jesus Christus wird geboren um euch von euren Sünden zu erlösen. Wer feiert das? Imerhin sind die ja die meisten von euch Christen.


Wie gut klingen schlechte Musik und schlechte Gründe, wenn man auf einen Feind los marschiert!
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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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23.12.2010 12:11
#58 RE: Traditionen antworten

"Christen", wenn ich bitten darf.

Gray Offline

Theophor


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23.12.2010 13:45
#59 RE: Traditionen antworten

ich freu mich normalerweise auf weihnachten. dieses jahr wegen lernstress ned so.

dass das ganze einen christlichen kontext hat, dementiere ich aber. ist urpsrünglich irgendein astronomisches phänomen, was für weihnachten gesorgt hat.


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Kirk Offline

Theophor


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23.12.2010 19:51
#60 RE: Traditionen antworten

Naja, es heißt auf Englisch sogar "Christmas". Das muss doch irgendeinen Grund haben, oder?

@Stahlwollvieh: warum bis tu auf meine frage nicht eigegangen? Und ja, du darfst bitten, obs was bringt, wird sich zeigen.


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