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Dieses Thema hat 79 Antworten
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zopf Offline

Säkularist


Beiträge: 156
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04.08.2009 09:00
#46 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
dass Jerusalem die Hauptstadt des jüdischen Volkes ist

Allerdings ist auch Jerusalem eine der Hauptstädte des Christentums und auch des Islam.
Also gilt dieser "Besitzanspruch" der Israelis nicht. Ich kann Obama schon verstehen, dass er trz noch hinter Israel stehen muss weil es seine verdammte Pflicht ist.
Hätten die Israelis nicht den Schutz Amerikas, wer weiß ob dieser Staat überhaupt noch existieren würde.
Allerdings missbrauchen die Israelis diesen Schutz, weil sie jetzt meinen si ekönnen sich alles erlauben.
Obama müsste ihnen da sehr deutlich auf die Finger klopfen und ihnen deutlich machen dass sie mit dieser Politik der Konfrontation und Provokation im Endeffekt nur sich selbst schaden.
ich meine Israel ist umgeben von Staaten die seine Existenz nicht anerkennen bzw seine (atomare?) Zerstörung wünschen.
Obama hat also den ersten richtigen Schritt gemacht indem er auf die moslems zugegangen ist und den Israelis klargemacht hat, dass es so nicht weitergehen kann.
Ein Atomkrieg im nahen osten käme einer regelrechten Katastrophe gleich.

Kirk Offline

Theophor


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04.08.2009 13:53
#47 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Ich stimme dir in allen erwähnten Punkten zu, zopf, aber das Israel durch einen Atomschlag zerstört wird, kann ich mir nicht vorstellen, weil das das Land gänzlich unbrauchbar machen würde und es dann für kein Volk Heimat sein könnte, mal abgesehen davon, dass es dann verschiene umliegende Völker nicht mehr in der seleben Größenordnung gäben würde. Eine Atombombe unterscheidet nunmal nicht zweischen Freund und Feind.
Wenn überhaupt, dann könnet ich mir den Einsatz atomarer Waffen noch am ehesten bei Israel vorstellen. Weil die Juden Angst haben, viel Angst, und viel zu verlieren, traue ich ihnen zu, dass sie in brenzlichen Situationen, in denen es um viel geht, zu übertriebenen Mitteln greifen könnten.


Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.
Goethe

zopf Offline

Säkularist


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04.08.2009 17:10
#48 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

ahh da hab ich mich schlecht ausgedrückt...
ich meinte die zerstörung des staates israel nicht das gebiet, aber eine atomschlag gegen israel auf eine der großen städdte (vllt außer jerusalem aufgrund oben genannter gründe) liegt für mich durchaus im bereich des möglichen.
und das die Israelis Gewehr bei Fuß stehen steht sowieso für mich ausser Zweifel.
also wie gesagt der Nahe Osten ist momentan ein einziges Pulverfass und eines der höchsten außenpolitischen Ziele Obamas muss es sein dieses zu entschärfen.
Denn sollte es zu einem Krieg kommen sitzen die Amis aber sowas von in der Scheisse.

Kirk Offline

Theophor


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04.08.2009 18:40
#49 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

So schwer es auch sein mag, Obama muss beide Parteien zum Verhandlungstisch zerren und dazu zwingen sich zu einigen. Der erste Schritt muss sein, Isreal die Vollmachten über ganz Palästina zu verwehren und einen Palästinenserstaat auszurufen, der sich durch eine frei gewählte Regierung selbst verwaltet.
Erst, wenn das geschehen ist, kann man die Probleme in Gaza, das unter dem Einfluss der Hamas, die ihre Macht, freiwillig nicht mehr abgeben wird, weshalb die Stadt auch anfangs wohl nur schwer in den Palästinenserstaat miteinbezogen werden könnte, angehen und den anderen außenpolitischen Konflikten und Problemen entgegnwirken.
Aber Israel und die Palästinenser werden das nie allein beginnen. Sie müssen quasi dazu gezwungen werden. Die Palästinenser wollen zu viel für den Anfang und es gibt zu vieles, das ihnen zur Last gelegt werden kann, was Isreal wieerum ausnutzt um rechtzufertigen keine ernsthaft weiterführenden Verhandlungen zu führen, was ihnen gelgen kommt. Denn zumindest in bestimmten Kreisen, auch Kreisen der Regierung, würde man die Palästinenser am Liebsten von der Landkarte gefegt sehen, behaupte ich.


Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.
Goethe

zopf Offline

Säkularist


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05.08.2009 19:03
#50 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

da muss ich dir recht geben
es sind scheinbar auf beiden seiten die positionen so festgefahren, sowohl auf seiten der israelis als auch bei den palästinensern, dass es eine sehr schwierige Aufgabe für Obama wird.
Das Problem ist auch, dass auf beiden Seiten jeweils die Leute an der Macht sind die politisch als extremistisch einzustufen sind.
damit meine ich sowohl die hamas als auch die neue rechtskoalition bei den israelis die wohl eher heute als morgen die palästinenser in grund und boden bomben würden.
nja man wird sehen was die nächsten wochen/monate so bringen und ob es Obama schafft dass sie ein paar schritte aufeinanderzugehen.

TreeHugger Offline

Renegat


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14.10.2009 20:29
#51 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Ich find die Situation ja irgendwie recht amüsant, zuerst bekommt er den Friedensnobelpreis und einige Tage später schickt er wieder ein paar weitere tausend Soldaten nach Afghanistan.. hmm.



When logic and proportion
Have fallen sloppy dead
And the White Knight is talking backwards
And the Red Queen's "off with her head!"
Remember what the dormouse said;
"FEED YOUR HEAD"

zopf Offline

Säkularist


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14.10.2009 20:35
#52 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

OMFG!
Eli is back!

stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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14.10.2009 20:37
#53 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

UND ICH BIN SCHULD!!!
AAAHHRRGGHH!!!


Sic vis pacem: Parabellum!

Kirk Offline

Theophor


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14.10.2009 20:38
#54 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Ich find die Situation ja irgendwie recht amüsant, zuerst bekommt er den Friedensnobelpreis und einige Tage später schickt er wieder ein paar weitere tausend Soldaten nach Afghanistan.. hmm.


Auch anders rum klingts ganz lustig: zuerst verstärkt er die Truppen in Afghanistan und fordert die Europäer auf es ihm gleich zu tun und kurz darauf erhält er den Friedensnobelpreis.


Hör dir das an! Der Artikel wurde von einem Organ in der Ich-Form verfasst!

stahlwollvieh Offline

Emofaggot


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14.10.2009 20:39
#55 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Auch anders rum klingts ganz lustig: zuerst verstärkt er die Truppen in Afghanistan und fordert die Europäer auf es ihm gleich zu tun

Echt? Hab das ned so verfolgt... lol


Sic vis pacem: Parabellum!

Kirk Offline

Theophor


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14.10.2009 20:48
#56 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Echt? Hab das ned so verfolgt... lol


Naja, er will ja, dass wieder Ordnung in dieses Land eikehrt, und die Taliban die Bevölkerung nicht unterdrücken. Also ist der Einsatz in gewisser Weise ja für den Frieden. Alle paar Wochen werden halt ein paar Zivilisten umgebracht, weil sich die dort stationierten Truppen oft sehr bedroht fühlen und gegen Terroristen vorgehen müssen. Und da gilt halt im Zweifelsfall zuerst schießen bzw. bomben, dann fragen und da triffts auch mal schnell die Falschen. Siehe deutsche Truppen, die im September etwa 30 Zivilisten durch einen Luftangriff getötet haben.

Wer Angst hat und damit nicht umgehen kann, soll zu Hause bleiben!


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zopf Offline

Säkularist


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31.10.2009 12:04
#57 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

das Problem is ja, dass sich die Situation dadurch nur verschärft mMn. Wenn man versucht die Taliban auf militärischer Ebene zu besiegen, wird Amerika noch sein blaues Wunder erleben. Afghanistan muss wieder aufgebaut werden, den Leuten müssen Perspektiven, eine Zukunft geboten werden, damit entziehen sie nämlich den Taliban die Existenzgrundlage.
Die Taliban leben ( lebt? gehört da Singular oder Plural?) ja quasi vom Leid der Menschen dort.

Kirk Offline

Theophor


Beiträge: 1.486
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02.11.2009 11:43
#58 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Wenn man versucht die Taliban auf militärischer Ebene zu besiegen, wird Amerika noch sein blaues Wunder erleben.

Auch die Russen haben in Afghanistan den Krieg nicht gewinnen können. Sie haben zwar ärgstes Leid angerichtet, aber sie konnten das Land nicht unter ihre Kontolle bringen.
Die Amerikaner haben daraus scheinbar wenig gelernt. Gut, die Waffen und Strategien sind vielleicht bessere als in den 1970er und 80er Jahren, aber wenn man bedenkt, wie lange die Truppen inzwischen schon in Afghanistan sind, kann man den Einsatz bislang nicht wirklich als Erfolg bezeichnen.

In Antwort auf:
Die Taliban leben ( lebt? gehört da Singular oder Plural?) ja quasi vom Leid der Menschen dort.

Ich glaube auch, dass die Tailban kaum durch Gewalt bezwungen werden kann. Wohl kann man ihr schaden, sie schwächen, aber endgültig zerschlagen? Auch jetzt, wo die USA Pakistan dazu animiert haben gegen die Taliban vorzugehen, sind die Erfolge meist nur ein kurwährender Lichblick, bis einige Anschläge klarmachen, dass die Taliban nach wie vor funktioniert und kämpft. In das Kernland, die unübersichtliche Bergwelt Afghanistans wird so schnell keiner vordringen.
Was bisher erreicht wurde gleicht für mich eher einem kostspieligen Aufrüsten der Truppen in Afghanistan und einem sinnlosen Morden, das vorraussichtlich noch einige Zeit weiter gehen wird.

Am meisten zu bedauern ist, neben den vielen zivilen Opfern, dass so viele Staaten der UNO, der EU genauso wie die USA scheinbar einen gerechten, zielführenden Krieg in ihrem Handeln sehen.


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zopf Offline

Säkularist


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12.11.2009 18:21
#59 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Pakistan hat ja jetzt eine Großoffensive gegen die Taliban gestartet soweit ich weiß, allerdings auch militärischer Natur traurigerweise -.-
Und die Reaktion darauf ist, das die Taliban ihnen auf der Nase rumtanzt und mitten im am strengsten bewachten Viertel, vor der US-Botschaft glaub ich, ein Sprengstoffattentat verübt.
Mittlerweile denke ich, dass ein Rückzug der USA definitiv das klügste wäre.
Zudem könnte Obama das machen ohne besonders viel Gesicht zu verlieren ist, da es ja nicht sein Krieg ist der verloren wurde sondern der von Bush.
Von dem hört man eigentlich auch nichts mehr. Hat sich der jetzt vollkommen versoffen?

Kirk Offline

Theophor


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12.11.2009 19:48
#60 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Mittlerweile denke ich, dass ein Rückzug der USA definitiv das klügste wäre.


Das finde ich jedenfalls besser als Krieg. Die Taliban ist zwar kein guter Herrscher, aber besser als Krieg schon noch.

In Antwort auf:
Von dem hört man eigentlich auch nichts mehr. Hat sich der jetzt vollkommen versoffen?


Hat wohl alle Wertgegenstände des weißen Hauses eingesammelt, in einen Sack geworfen und sich nach Uruguay abgesetzt, wo er jetzt in einer Prunkvilla wie ein König lebt.
Der Arsch sollte eigentlich lebenslängliche Freiheitstrafe in einem echt üblen Gefängnis bekommen! Das kann kein Mensch mehr zählen, wie viele der umgebracht hat.


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