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Dieses Thema hat 79 Antworten
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Gray Offline

Theophor


Beiträge: 2.786
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28.05.2009 00:16
#16 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Den allesschallundrauch-blog kenne ich natürlich, der ist ziemlich gut. Die Quellen scheinen großteils koscher zu sein, bin mir aber nicht bei allem sicher.


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gummibaerli999 ( gelöscht )
Beiträge:

28.05.2009 00:41
#17 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Also ich fands richtig erschreckend..

Ich denke, die Leute wollten einfach schon so dringend Bush weg haben, dass sie jetzt dabei sind zu übersehen, was Barry eigentlich so treibt.

Aber ja - generell spannendes Thema: Wie viel hat der Präsident der USA wirklich zu sagen?
Was meint ihr??


........

Die Langeweile ist eine der furchtbarsten Plagen unserer Zeit (Erich Fromm)

stahlwollvieh Offline

Emofaggot


Beiträge: 2.155
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29.05.2009 15:28
#18 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Naja, immerhin kann er immer, wenn ihm grad danach ist, ein Pläuschchen mit Medwedjew halten und jederzeit mit seinem Köfferchen einen Atomkrieg vom Zaun lassen, also in destruktiver Hinsicht wohl so einiges...


Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.

Kirk Offline

Theophor


Beiträge: 1.486
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29.05.2009 16:07
#19 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Naja, immerhin kann er immer, wenn ihm grad danach ist, ein Pläuschchen mit Medwedjew halten und jederzeit mit seinem Köfferchen einen Atomkrieg vom Zaun lassen, also in destruktiver Hinsicht wohl so einiges...

Wohl wahr, wobei, weil du gerade Medwedew erwähnt hast, bei dem Stellt sich auch ernsthaft die Frage, wie viel er wirklich zu sagen hat. Immerhin ist der gute alten Wladimir (Betonung liegt auf gut) immer noch der Big Boss im Kreml.
Was Obama betrifft, so kann er sicher nicht alles machen was er will. In Amerika gibt es immer noch Waffen- und Ölindustire. Wie viel die zu sagen habem, weiß ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, einiges. Außerdem verschuldet sich die USA maßlos, wenn sie so weiter macht.
Denkt jemand von euch, dass Obama wirtscahftlich auf dem Holzweg ist?


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stahlwollvieh Offline

Emofaggot


Beiträge: 2.155
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29.05.2009 18:31
#20 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten
In Antwort auf:
Außerdem verschuldet sich die USA maßlos, wenn sie so weiter macht.

Das tun sie doch jetzt schon. Hab mal vor ein paar Tagen in der Zeitung gelesen, wie sehr die sich im letzten Jahr verschuldet haben und wie sehr sie sich in nächster Zeit verschulden werden... weiß die genauen Zahlen nicht mehr, aber da wird dir schwindlig.
In Antwort auf:
Denkt jemand von euch, dass Obama wirtscahftlich auf dem Holzweg ist?
Das warn doch schon Kreisky und Bush vor ihm.


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Kirk Offline

Theophor


Beiträge: 1.486
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31.05.2009 12:17
#21 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Das tun sie doch jetzt schon. Hab mal vor ein paar Tagen in der Zeitung gelesen, wie sehr die sich im letzten Jahr verschuldet haben und wie sehr sie sich in nächster Zeit verschulden werden... weiß die genauen Zahlen nicht mehr, aber da wird dir schwindlig.

Schulden hat ja jedes Land, sogar hohe Schulden jedes demokratische Land (verbessert mich, wenn ich jetzt irgendeinem Staat unrecht tue. Nicht zuletzt deshalb, weil die Staatschulden so weit verbreitet sind und es einfach schon voll zum Leben eines Staates dazugehört, dass er jährlich zuminest die Zinsen der Schuld abbezahlt, ist das scheinbar auch kein Problem mehr, eigentlich die Normalität und daher völlig akzeptiert.
Aber jetzt mal ehrlich, die Schulden der Staaten bleiben nicht gleich groß, gerade in Zeiten wie diesen, wird der Schuldenberg riesig und für die Mehrzahl der Länder nie wieder bezahlbar.
Was kann das für Folgen haben? Kann es überhaupt Folgen haben, oder bleibt eh alles beim Alten?
Ich glaube nicht daran, das Schulden in Ordnung sind und halt dazu gehören, zumindest in den Dimensionen, in denen wir uns jetzt befinden. Irgendwann, werden die Staaten nicht mehr sich selbst gehören, sowiet sie das nicht jetzt schon teilweise tun.
Mir ist absolut bewussst, dass man während der Krise jetzt investieren, Geld in Umlauf bringen, und Arbeitsplätze nach Möglichkeit erhalten musste. Aber die Schulden nach der Krise belieben, und es werden weitere Krisen folgen. Was geschieht mit den Staaten?


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Gray Offline

Theophor


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31.05.2009 21:34
#22 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten
In Antwort auf:
Denkt jemand von euch, dass Obama wirtscahftlich auf dem Holzweg ist?

Nein, gar nicht.
Im Gegenteil: Würden alle nach der Devise "ich hab kein Geld also druck ichs mir" handeln, wär bald die ganze Welt reich x)


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Hitti Offline

Theophor


Beiträge: 1.042
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31.05.2009 21:37
#23 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Würden alle nach der Devise "ich hab kein Geld also druck ichs mir" handeln, wär bald die ganze Welt reich x)

Genau.^^ Und dann wacht man auf und die Inflation hat das Bett vollgepisst.

---
Nicht Sieg sollte der Sinn einer Diskussion sein, sondern Gewinn.

Kirk Offline

Theophor


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01.06.2009 13:08
#24 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

In Antwort auf:
Nein, gar nicht. Im Gegenteil: Würden alle nach der Devise "ich hab kein Geld also druck ichs mir" handeln, wär bald die ganze Welt reich

In Antwort auf:
Genau.^^ Und dann wacht man auf und die Inflation hat das Bett vollgepisst.

Ja schön, ihr schimpft jetzt über ihn bzw. macht euch jetzt, durchaus zu Recht, über ihn lustig, aber wenn das ein derartig erbärmliches Krisenbekämpfungsmittel ist, warum hat sich dann in der Plitik niemand darüber beschwert. Ich meine, es ist anzunehmen, dass sich schon irgendwo, irgendjemand aufgeregt hat, aber das hat dann wohl keine Sau gehört. In der Schule lernen wir, dass es wichtig ist Geld in Umlauf zu bringen und die Krise so abzuschwächen.
Warum das ganze, wenn es eh offensichtlich so lächerlich ist, wie ihr schon angedeutet habt?


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Gray Offline

Theophor


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01.06.2009 15:22
#25 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten
Machst du Witze?

Es regt sich eh die ganze Welt über die "Erholungspolitik" der USA auf, vor allem die Republikaner und auch alle nicht-obamaisierten Amerikaner selbst.

In Antwort auf:
gehört. In der Schule lernen wir, dass es wichtig ist Geld in Umlauf zu bringen und die Krise so abzuschwächen.

Erzähl das mal den Opfern der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er^^


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Kirk Offline

Theophor


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01.06.2009 21:48
#26 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Willst du damit sagen, dass die Republikaner es besser gemacht hätten? Das soll keineswegs eine Unterstllung sein, sondern nur eine Frage?


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Gray Offline

Theophor


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01.06.2009 21:55
#27 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Ich habe keine Ahnung.

Ich würde auch selbst nicht gern die Verantwortung tragen müssen.

Aber Obama hat sich seine Suppe selbst eingebrockt, indem er viel zu phantastische und populistische Wahlversprechen gemacht hat und jetzt jeder von ihm erwartet, dass er die Sache in ein paar Monaten regelt. Und das, was er durchzieht schaut ja im Moment noch ziemlich so aus als würd er einen riesigen Haufen Kacke zamsammeln, den er in die Hose gehn lassen will.


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Kirk Offline

Theophor


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01.06.2009 22:03
#28 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Ich denke, dass Amerika derartig tief in der Scheiße sitzt, dass es, völlig gleich ist, wer Präsident geworden wäre, da es ohnehin nicht mit seinen Problemen fertig wird.
Und das haben die Amerikaner ihrer imperilaistischen Politik und ihrem Wertpapierhandel zu verdanken. Gelernt hat eh trotzdem niemand etwas, aber die Krise wird wiederkehren und noch heftiger einschlagen. Unser System und unseren Lebnswandel mal grundsätzlich zu überdenken kommt natürlich nicht in Frage.


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gummibaerli999 ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2009 00:10
#29 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten
Mhmm,.. Ich würd das gern nochmal aufgreifen.. von wegen wie viel Macht hat man als Präsident der USA.

Also vielleicht könnte er schon irgendwie mit den Problemen fertig werden, aber "kann" nicht.

Über JFK zu reden, fänd ich in dem Zusammenhang ganz interessant.
Seine Ermordung ist ja ziemlich umstritten..
Ich persönlich glaub ja nicht daran, dass Lee Harvey Oswald alleine gehandelt hat.
Was meint ihr??

Ich würd mal behaupten: Man hat Macht, aber man kann sie nicht wirklich uneingeschränkt nützen, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen.
Möglich?

........

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Sassa Offline

Theophor


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03.06.2009 00:45
#30 RE: Hoffnungsträger oder Marionette? antworten

Wieviel Macht der Präsident der USA hat? Am Ende ist er ja auch kein Diktator und muss auf seine Leute hören, d.h. er im Speziellen hat nicht wirklich viel Macht. Wer geglaubt hat, dass Obama genug Macht hat, um alle Missstände auf der Welt zu ändern, gehört darum ohnehin eingewiesen.

Dennoch geb ich die Hoffnung nicht auf, dass er zumindest menschlich vertretbarere Ziele anstrebt, als sein Vorgänger. Die Auflösung von Guantanamo ist ja bereits im Gange (und ich finde es unfair, das als gescheitert zu betrachten, nur weil es nicht von heute auf morgen geht).

Die Sache mit JFKs Ermordung hat, denke ich, nichts mit der Macht eines Präsidenten zu tun. Er wurde von einem Irren getötet und wie immer gibt es dennoch Mythen und Märchen darüber. Und wenn nicht, was nützt uns heute noch die Wahrheit? Irgendwann kommt alles raus und dann ist es sowieso zu spät.


Das einzige, was man von einem Menschen wissen soll, ist es, ob er unsere Gedanken fruchtbar macht. Es sollte keine andere Menschenkenntnis geben als diese.

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